Duo Discus XLT

Duo Discus XLT

Der Duo Discus ist ein zweisitziges Hochleistungssegelflugzeug der Firma Schempp-Hirth Flugzeugbau GmbH. Er hat eine Utility-Zulassung und ist inzwischen in der XL-Ausführung auch für den einfachen Kunstflug zugelassen. Ende März 2010 gab Schempp-Hirth die Auslieferung des 600. Exemplars der Baureihe bekannt.

Der Duo Discus hat eine Spannweite von 20 Metern, eine Flügelfläche von 16,4 m², ein einziehbares Fahrwerk und kann 200 Liter Wasser als Ballast mitführen. Die Leermasse beträgt 410 Kilogramm (reine Segelflugversion) bzw. 465 kg (mit Hilfstriebwerk), die Höchstmasse beläuft sich bei beiden Versionen auf 750 kg bei einem Segelflug-Index von 110.

Als Duo Discus XLT wird das Flugzeug als Turbo-Version mit einem Klapptriebwerk ausgeliefert.

ASK 21

Die Schleicher ASK 21 ist ein zweisitziges Segelflugzeug in GFK-Bauweise als Mitteldeckerausführung mit gedämpftem T-Leitwerk für Schulung, Kunstflug, Leistungsflug und unter bestimmten Auflagen auch Wolkenflug. Der Segelflug-Index beträgt 92. Sie ist neben der Schleicher ASK 13 – als deren Nachfolger sie konzipiert wurde – oder auch dem Twin Astir eines der am weitesten verbreiteten Flugzeuge zur Ausbildung von Segelfliegern.

Wir haben zwei ASK 21 in unserer Flugzeugflotte: EH und EI. Sie werden bei der Schulung eingesetzt und werden fleißig jedes Wochenende geflogen.

Discus 2cT

Unser brandneuer Discus 2cT mit 18 m Spannweite und Turbo ist der leistungsstärkste Einsitzer in unserem Flugzeugpark. Dank des Hilfsantriebes können nicht nur Flauten überbrückt und Außenlandungen möglichst vermieden werden, auch im Streckensegelflug oder z.B. bei der Suche nach Wellenaufwinden hat sich dieses „Turbo“-System längst bewährt. Für die Verwendung des Turboantriebs ist keine Hilfsmotorstartberechtigung erforderlich. (Beispielbild)

LS8 EN

LS8-18

Die Rolladen Schneider LS8 ist ein einsitziges Segelflugzeug der Standardklasse mit Winglets und starrem Flügelprofil. Die LS8 hat mit 15m Spannweite eine Gleitzahl von 1:42. Entscheidend ist aber, dass das Eigensinken bei hohen Geschwindigkeiten gegenüber anderen Konstruktionen derselben Generation vergleichsweise klein ist. Neben den guten Leistungen hat die LS8 auch wieder sehr gute Flugeigenschaften und ist angenehm zu fliegen. Unsere LS8-18 kann mit entsprechend ansteckbaren Flügelenden auf 18 Meter Spannweite vergrößert werden. Der Leistungssprung ist enorm und das beste Gleiten erreicht damit 1:48.

Discus b

Der Schempp-Hirth Discus wurde von Schempp-Hirth im Jahre 1984 als Nachfolger des erfolgreichen Standardklasse-Segelflugzeugs Standard-Cirrus auf den Markt gebracht. Trotz seiner Leistungsfähigkeit, die er auch mit mehreren Weltmeistertiteln bewies, ist der Discus durch gutmütige Flugeigenschaften auch für den Vereinsbetrieb oder sogar als erster Kunststoffeinsitzer in der Ausbildung geeignet.

Der Rumpf des Discus ist vom Ventus übernommen; die Discus-a-Rumpfvariante ist dabei für Piloten bis zu einer Körpergröße von 175 cm vorgesehen, die Variante Discus-b für größere Piloten. Die Flächen wurden vollständig neu entwickelt. Ein besonderes Merkmal dieser ist ihre mehrfach gepfeilte Vorderkante.

Der Discus besitzt automatische Ruder- und Klappenanschlüsse. Die Bremsklappen sind doppelstöckig ausgeführt und sehr gut wirksam. Durch Zuladung von Wasserballast kann die Flächenbelastung bis auf 50 kg/m² gesteigert werden.

LS 4 b

Die LS4 ist ein einsitziges Hochleistungs-Segelflugzeug des deutschen Herstellers Rolladen Schneider und wurde von 1980 bis 2007 in Serie gefertigt. Sie stellt den eigentlichen Nachfolger der LS1f dar und wurde mit Fokus auf angenehme Flugeigenschaften und verbesserten Leistungen gegenüber der LS1f entwickelt. In den 1980er-Jahren belegte die LS4 auf vielen nationalen und Internationalen Wettbewerben die vorderen Plätze. Mit etwa 1050 gebauten Exemplaren belegt die LS4 den vierten Platz der am häufigsten gefertigten Segelflugzeuge. Wegen ihrer guten Gleitzahl und den gutmütigen Flugeigenschaften wird die LS4 heute sowohl für Leistungsflüge als auch für Anfängerschulung eingesetzt.

Die LS4-b bietet neben einem nochmals erhöhten maximalen Abfluggewicht weitere Verbesserungen wie automatische Ruderanschlüsse, ein optionales Spornrad statt des bisher verwendeten Schleifsporns, einen optionalen zusätzlichen Wassertank in der Seitenflosse sowie einen verstärkten Haubenmechanismus, durch den es möglich wurde, den Instrumentenpilz klappbar an der Haube zu befestigen. Außerdem hat die b-Version einen um 18 cm kürzeren Rumpf und im Gegenzug eine um 11 cm höhere Seitenflosse. Die Flugeigenschaften werden dadurch aber nicht spürbar beeinflusst.

LS4 a

LS 4

Die LS4 ist ein einsitziges Hochleistungs-Segelflugzeug des deutschen Herstellers Rolladen Schneider und wurde von 1980 bis 2007 in Serie gefertigt. Sie stellt den eigentlichen Nachfolger der LS1f dar und wurde mit Fokus auf angenehme Flugeigenschaften und verbesserten Leistungen gegenüber der LS1f entwickelt. In den 1980er-Jahren belegte die LS4 auf vielen nationalen und Internationalen Wettbewerben die vorderen Plätze. Mit etwa 1050 gebauten Exemplaren belegt die LS4 den vierten Platz der am häufigsten gefertigten Segelflugzeuge. Wegen ihrer guten Gleitzahl und den gutmütigen Flugeigenschaften wird die LS4 heute sowohl für Leistungsflüge als auch für Anfängerschulung eingesetzt.

Astir CS

Die Grob Astir CS (Erstflug 19. Dezember 1974) ist das erste selbst konstruierte Flugzeug des Flugzeugherstellers Grob (heute Grob Aircraft). Es wurde in Kunststoffbauweise gefertigt und zeichnet sich durch ein sehr geräumiges Cockpit und sehr gutmütige Langsamflugeigenschaften sowie seine akzeptablen Flugleistungen aus. Er erschien zur Jahreswende 1974–75.

Der Astir CS stand in Konkurrenz zur ASK 18 (Gleitzahl etwa 33). Da die ASK 18 in Gemischtbauweise gefertigt war und niedrigere Leistungen als der Astir CS aufwies (Gleitzahl 38), setzte sich der Astir bei einem geringen Mehrpreis durch. Der Astir CS ist bei Vereinen und Privatpiloten durch sein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis (je nach Zustand und Ausstattung zwischen 7000 und 13.000 Euro) sowie die Einstufung in die Segelflug-Indexliste (Index 96) attraktiv. Der Astir CS wird zur Fortgeschrittenen-Schulung und für Überlandflüge genutzt. Die Produktion des Astir CS wurde 1977 nach einer Serie von 535 Flugzeugen zu Gunsten des neu konstruierten Astir CS 77 – später „Standard“ genannt – eingestellt.